…Für Menschen, die die Welt bewegen…

Diese Seite ist noch klein und lernt gerade erst laufen! Umso mehr freue ich mich über Feedback per direktem Kommentar oder Email (info at motionist.de)

Ist das Radfahren mit elektrischer Unterstützung nicht nur etwas für Rentner? Das ist doch kein richtiger Sport mehr, wenn ich nicht mehr selber richtig treten muss, oder? Und warum sollte ich so viel Geld für ein Fahrrad ausgeben, wenn es doch bereits für weniger Geld elektrisch angetriebene Mopeds oder Roller gibt?- Ist das nicht reine Selbstvera…?

Ich kann mir gut vorstellen, dass der harte Kern an Radfahrern niemals auf ein Rad mit elektrischer Unterstützung aufsteigen würde. Es mag ihnen zu uncool sein, nicht “echt” genug oder was auch immer. Und um ehrlich zu sein muss ich gestehen, die meisten solcher Gedanken genauso gehegt zu haben. In diesem Artikel möchte ich berichten, warum ich dennoch ein überzeugter E-Bike pendler geworden bin.

Ich pendle seit nunmehr vier Jahren jeden Tag mit dem Pedelec zur Arbeit. 15-17 km eine Tour. In der Woche kommen so leicht mal an die 200 km auf dem Tacho zusammen. Und ich ich kann mit gutem Gewissen schreiben, dass das Fahren mit elektrischem Rückenwind sehr wohl sportlich sein kann!

…Da kannste Dir ja gleich eine Mofa kaufen! Fahren mit dem E-Bike ist doch kein Sport mehr!

 

Egal ob mit oder ohne S- davor: ein Pedelec fährt sich wie ein Fahrrad . Wobei sich die “Komfortzonengeschwindigkeit” zum Teil deutlich unterscheidet. Doch auch wenn ich das Rad wie eine Mofa nutzen kann, so MUSS ich es nicht! Soll heissen, wenn ich in der Firma nicht duschen kann, aber auch nicht super-verschwitzt ankommen möchte, dann stelle ich die Tretunterstützung höher. Ich pendle entspannt zur Arbeit und nutze die Rückfahrt um mich sportlich auszutoben. Meine FitBit kann bestätigen, dass ich jede einzelne Fahrt meinen Kreislauf ordentlich in Schwung bringe und nebenbei jede Menge Kalorien verbrenne.

Somit ist das Pendeln gleichzeitig mein mobiles Fitnessstudio. Ich komme deutlich wacher und fitter bei der Arbeit an und ärgere mich ganz nebenbei nicht über Sonntagsfahrer oder Drängler.

 

Doch so ehrlich muss ich sein: mit einem normalen Rad würde ich die Strecke nicht mehr jeden Tag fahren wollen. Schon allein der Zeitersparnis wegen.

 

Das Pendeln mit dem E-Bike schont die Umwelt! 

Nicht nur dass die Straßen entlastet werden, das Pendeln mit dem Rad entlastet auch ganz massiv die Umwelt. Rechnet man für einen Mittelklassewagen einen Ausstoß von 130 g CO2 je gefahrenem km, so kommen bei täglich gefahrenen 35 km locker 4.5 kg CO2 zusammen. Bereits 7 km mit dem Rad gefahren entlasten die Umwelt um 1 kg CO2, das mit dem Auto in die Luft gepustet worden wäre. Wenn man bedenkt, dass ein Baum im Schnitt im Jahr 10 kg CO2 aus der Luft aufnimmt, wird vielleicht das Ausmaß deutlich.

Selbstverständlich erzeugt auch die Produktion eines E-Bikes Emissionen. Und besonders die Herstellung der Akkus ist wegen der verwendeten Materialien nicht unbedenklich. Aber diese Belastungen sind nach wenigen 100 km ausgeglichen (Berechnungen des Umweltbundesamtes. Auf Wunsch suche ich den link raus…)

 

 

Pendeln mit dem Rad oder E-Bike schont die Umwelt!

Auch wer mit elektrischem Rückenwind fährt tut jeden Tag eine gute Tat für seine Gesundheit!

Das Fahren an der frischen Luft baut den Stress des Jobs ab!

Man erlebt die Jahreszeiten und das Leben um sich herum viel intensiver als im Auto!